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Software in Containern entwickeln: Mehr Effizienz, weniger Kosten

Software in Containern zu entwickeln ist in der IT-Branche längst etabliert. Sie sorgen für mehr Effizienz und weniger Kosten. Das freut Softwareentwickler und ihre Kunden.

Was sind Container & wofür braucht man sie?

Ein Container ist eine virtuelle Maschine. Eine virtuelle Maschine bildet ein real existierendes Rechnersystem nach. Der Container entspricht dabei einer kompletten Software, oder einem Softwaremodul, inklusive ihrer Konfiguration und Abhängigkeiten. Diese Software, oder das Softwaremodul, ist in einem genau definierten und wiederverwendbaren Format verpackt, nämlich dem Container.

Im Gegensatz zu einer „echten“ virtuellen Maschine enthält ein Container aber kein eigenes Betriebssystem. Aus diesem Grund fallen Container deutlich schlanker aus, als herkömmliche virtuelle Maschinen.

Container schaffen eine stabile Ablaufumgebung für Software, z. B. wenn die Software vom Laptop eines Entwicklers in die Test-Umgebung eines Unternehmens, ein Data Center oder die Cloud umziehen soll.

Welche Vorteile bieten Container bei der Softwareentwicklung für Kunden?

Software in Containern zu entwickeln bietet eindeutige Vorteile für den Softwareentwickler und seinen Kunden, der eine Softwareentwicklung bei ihm beauftragt hat.

  • Der verhältnismäßig große Overhead einer kompletten virtuellen Maschine, die ein vollständiges Betriebssystem mit eigener Speicherverwaltung, Treibern, Massenspeichern etc. mit sich bringt, entfällt. Dadurch ist es möglich, einen Container in einem Bruchteil der Zeit zu starten und auch nur einen Bruchteil der Ressourcen zu verbrauchen, die eine virtuelle Maschine benötigen würde. Das spart Zeit und Geld.
  • Container können in vollkommen identischer Form auf verschiedenen Systemen laufen, also z.B. auf dem PC des Softwareentwicklers als auch auf dem Produktivsystem des Kunden. Der vorher oft vorkommende negative Überraschungseffekt „auf meinem System hat es aber funktioniert“ fällt fast weg.
  • Ein weiterer Vorteil von Containern ist, dass sie modulare und skalierbare Systeme erlauben. Das passt optimal zu den Anforderungen der heutigen hochdynamischen IT in Unternehmen und ist leichter zu verwalten. Komplexe Applikationen bleiben in Modulen überschaubar und Änderungen sind einfacher möglich, ohne dazu die ganze Software neu testen und installieren zu müssen.